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Die Druckeinstellung fest im Blick

Die Druckeinstellung fest im Blick

Bei Pneumatikanwendungen gehören Regler und Filterregler für Druckluft zu den unverzichtbaren Komponenten, um reibungslose Prozesse zu gewährleisten. Damit Anwender den Druckbereich stets im Blick behalten, hat SMC bei der neuen Serie ARG-/AWG-B direkt im Einstellknopf ein Manometer mit Grenzwertanzeige eingebaut.

Den Druckbereich zu regeln und im Blick zu behalten, gehört zu den Standardverfahren bei Pneumatikanwendungen. Gleichzeitig stehen Planer vor der Herausforderung, zum einen bei Maschinen und Anlagen möglichst Platz und Gewicht einzusparen und zum anderen eine gute Überwachung des Betriebsdrucks sowie des Wartungszustands des Filterelements zu ermöglichen. SMC, der Spezialist für pneumatische und elektrische Automatisierung, hat dazu seine Komponentenvielfalt für die Druckluftaufbereitung um die Regler/Filterregler der Serie ARG-/AWG-B erweitert und erleichtert damit Übersicht, Wartung und Montage erheblich.

Mittels der Panelbauweise ist bereits die Montage des Reglers besonders einfach und platzsparend möglich. Durch das direkt im Einstellknopf verbaute Manometer ist nur ein Panelausschnitt pro Einheit statt zwei wie bei herkömmlichen Druckreglern notwendig. Außerdem spart die optionale Einstellung des Montagewinkels zusätzlichen Platz und kann an die Blickrichtung des Anwenders angepasst werden. Je nach Bedarf und Lage der Anschlüsse sind auch Montagewinkel mit einer Ausrichtung von 0, 90, 180 oder 270 Grad möglich. Ebenfalls optional sind für Niederdruckanwendungen zwei weitere Einstellbereiche von 0,02 bis 0,2 MPa und von 0,05 bis 0,4 MPa erhältlich, um ein präzises Regelverhalten zu erreichen. Der maximale Betriebsdruck beträgt 1,0 MPa.

Dank des im Einstellknopf integrierten Manometers ist die Sicht auf die Anzeige auch in engen Räumen und bei schwer zugänglichen Einbauszenarien, je nach Montage, von unten oder von oben möglich. Zudem sorgt eine Verdrehsicherung dafür, dass das Manometer seine Position selbst dann exakt beibehält, wenn der Einstellknopf bewegt wird. Damit erhalten Anwender nicht nur höhere Flexibilität beim Einbau des Reglers – ob in Maschinen oder direkt an der Leitung –, sondern behalten auch die Druckanzeige stets im gleichen Blickwinkel, wie bei der Erstmontage angedacht. Außerdem lässt sich die Grenzwertanzeige mittels abnehmbarem Sichtfenster sehr leicht bedarfsgerecht einstellen.

Auch bei der Version als Filterregler haben die Ingenieure bei SMC erneut Innovationskraft bewiesen. So verfügt der Filter nicht mehr über einen Behälterschutz aus Metall, sondern der gesamte Behälter besteht aus einer doppelwandigen Konstruktion aus Polycarbonat. Daraus ergeben sich gleich mehrere Vorteile: Erstens ermöglicht das transparente Design eine 360-Grad-Sichtbarkeit sowohl auf das Kondensat im Behälter des Filters als auch auf das Filterelement selbst. Zweitens erhöht die neue doppelwandige Gesamtkonstruktion die Korrosionsbeständigkeit und Sicherheit des unter Druck stehenden Innenbehälters. Denn durch die Sichtfenster beim Vorgänger bestand die Gefahr von Rissen an genau diesen weniger geschützten Stellen. Drittens reduziert das neue Konzept das Gewicht um rund 100 g beziehungsweise 12 % (Version AWG40), was zu Kosteneinsparungen beim Maschinendesign führt.

Text- und Bildquelle: SMC

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Veröffentlicht von

Martina Laun

Wenn es mir gelingt, mit den von mir ausgewählten technischen Informationen Betriebsleiter bei ihrer Arbeit zu unterstützen, ist meine Mission erfüllt.