Leistungszentrum Logistik und IT: von der Mensch-Technik-Interaktion bis zur Kognitiven Ergonomie

Leistungszentrum Logistik und IT: Forschung von der Mensch-Technik-Interaktion bis zur Kognitiven Ergonomie

Das Leistungszentrum Logistik und IT soll die Bedeutung der Logistikforschung auf das nächste Level heben. Im Bild u. a.: Prof. Dr. Boris Otto (Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer ISST/2. v.l.), Michael Schmidt (Leiter des Leistungszentrums Logistik und IT/3. v.l.), Prof. Dr. Edmund Wascher (Wissenschaftlicher Direktor am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung/5. v.l.), Prof. Dr. Gabriele Sadowski (Prorektorin Forschung der TU Dortmund/5. v.r.), Prof. Dr. Michael ten Hompel (Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML/4. v.r.), Annette Storsberg (Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW/3. v.r.) und Prof. Dr. Uwe Clausen (Institutsleiter am Fraunhofer IML/2. v.r.).  (Quelle: Fraunhofer IML)

Das Leistungszentrum Logistik und IT soll die Bedeutung der Logistikforschung auf das nächste Level heben. Im Bild u. a.: Prof. Dr. Boris Otto (Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer ISST/2. v.l.), Michael Schmidt (Leiter des Leistungszentrums Logistik und IT/3. v.l.), Prof. Dr. Edmund Wascher (Wissenschaftlicher Direktor am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung/5. v.l.), Prof. Dr. Gabriele Sadowski (Prorektorin Forschung der TU Dortmund/5. v.r.), Prof. Dr. Michael ten Hompel (Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML/4. v.r.), Annette Storsberg (Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW/3. v.r.) und Prof. Dr. Uwe Clausen (Institutsleiter am Fraunhofer IML/2. v.r.).
(Quelle: Fraunhofer IML)

Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML hat gemeinsam mit der Technischen Universität Dortmund, dem Leibniz-Institut für Arbeitsforschung (IfADo) und weiteren Partnern das Anfang 2017 gestartete Leistungszentrum Logistik und IT und seine Arbeit offiziell vorgestellt. Von der Mensch-Technik-Interaktion bis zur Kognitiven Ergonomie decken die beteiligten Wissenschaftler im Zentrum alle Themenfelder ab, die die Zukunft der Logistikforschung und des Wissenschaftsstandorts Dortmund prägen werden.

Das Leistungszentrum Logistik und IT soll die Bedeutung der Logistikforschung national und international auf das nächste Level heben. »Mit dem neuen Leistungszentrum bündeln und verschränken wir die Aktivitäten von ansässigen Hochschulen, Instituten, Initiativen und Projekten, um interdisziplinär an den relevanten Zukunftsfragen zu arbeiten. Durch die intensiven Kooperationen unterstreichen wir national wie international einmal mehr die Exzellenz des Wissenschaftsstandorts und unseres Instituts. Dabei wird deutlich: Die Logistik ist die zentrale Wissenschaft der industriellen Zukunft«, erklärt Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML.

Die Arbeit des Zentrums unterteilt sich derzeit in neun interdisziplinäre Forschergruppen, die in vier unterschiedlichen Themengebieten aktiv sind. In den Themenfeldern wie etwa »Mensch-Technik-Interaktion« oder »Digitale Prozesse« werden die Wissenschaftler jeweils Bestandsaufnahmen im Hinblick auf Methoden und Technologien durchführen, den Stand der Wissenschaft im Sinne einer generellen Übersicht erfassen und Positionspapiere mit für das jeweilige Themenfeld spezifischen Handlungsempfehlungen verfassen.

Einzige Ausnahme bildet das Themenfeld »Kognitive Ergonomie« – ein im Kontext der Logistik noch junges Forschungsfeld, das keine Bestandsaufnahme ermöglicht, da es noch von Grund auf zu erarbeiten ist. Kognitive Ergonomie hat das Ziel, Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu optimieren. Hierbei stehen vor allem kognitive Prozesse im Forschungsfokus, die das Arbeiten in komplexen Situationen kennzeichnen. Entsprechend werden die Forscher in empirischen Untersuchungen bewerten, ob und wie verschiedene Arbeitskontexte der Intralogistik den Menschen in seiner Arbeit unterstützen oder belasten. Das Ziel der Forschergruppe sind ebenfalls Handlungsempfehlungen – für einen humanzentrierten Einsatz und Umgang mit smarten Technologien wie Augmented Reality oder interaktive autonome Fahrzeuge. »Mensch und Maschine arbeiten in der Logistikbranche eng zusammen. Es gilt, die Stärken beider Interaktionspartner zu kombinieren«, sagt Prof. Dr. Edmund Wascher, wissenschaftlicher Direktor des IfADo.

Das Leistungszentrum Logistik und IT ist eine Initiative der Fraunhofer-Gesellschaft, die mit verschiedenen Leistungszentren die Forschungslandschaft in Deutschland weiterentwickeln will. Die am Vorhaben beteiligten akademischen Partner des Fraunhofer IML als Konsortialführer sind das Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST, die Technische Universität Dortmund, die EffizienzCluster Management GmbH und das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo). Industriepartner des Leistungszentrums ist Boehringer Ingelheim.

Leistungszentrum Logistik und IT

Martina Laun

Gepostet von: Martina Laun

Wenn es mir gelingt, mit den von mir ausgewählten technischen Informationen Betriebsleiter bei ihrer Arbeit zu unterstützen, ist meine Mission erfüllt.

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