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Luftreinhaltung beim sporadischen Schweißen

Luftreinhaltung beim sporadischen Schweißen

Saubere Produktionsluft für alle Mitarbeiter auch in kleinen Betrieben: Speziell für die Luftreinhaltung beim sporadischen Schweißen hat Kemper seine CleanAirTower-Serie ausgebaut.

Mit den beiden Modellen CleanAirTower SF 5000 und SF 9000 bringt der Hersteller von Absauganlagen und Filtersystemen zwei Raumlüftungssysteme mit Speicherfilter auf den Markt. Alle Parameter lassen sich dank Cloud-Konnektivität auf dem Kemper-Connect-Portal jederzeit von überall überwachen. Kemper empfiehlt die Systeme als Ergänzung zu Punktabsaugungen.

Beide eignen sich insbesondere für die Luftreinhaltung in kleinen Schweißbetrieben mit sporadischen Schweißeinsätzen und geringen Schweißrauchmengen. Während der CleanAirTower SF 5000 über eine Absaugleistung von 5000 m³/h verfügt, ist der CleanAirTower SF 9000 in der Lage, 9000 m³ Luft pro Stunde zu reinigen. Dank ihrer vergleichsweise geringen Höhe sind sie auch in Betrieben mit niedriger Deckenhöhe aufstellbar.

Durch den Einsatz wechselbarer Speicherfilter entstehen geringere Investitionskosten für Betriebe als bei abreinigbaren Filtern. Weil verschiedene Filtermedien in den Systemen integrierbar sind, eignen sich die neuen CleanAirTower auch in Produktionsumgebungen über die Metallbearbeitung hinaus wie beispielsweise in der Logistikbranche.

Beide Raumlüftungssysteme funktionieren nach dem von der Berufsgenossenschaft empfohlenen Schichtlüftungsprinzip. Sie erfassen Schweißrauch in einem 360-Grad-Radius in einer Höhe von 2,70 bzw. 3,40 Metern und scheiden selbst ultrafeine Staubpartikel zu mehr als 99,9 Prozent ab.  Bei einer zeitweise extrem hohen Gefahrstoffkonzentration können Mitarbeiter einen neuen TurboBoost-Modus zuschalten. Dieser erhöht die Absaugleistung kurzzeitig um circa 30 Prozent. Dadurch erfassen die Tower zeitlich begrenzt mehr kontaminierte Luft und reduzieren Schweißrauchdecken schneller. Die Geräuschbelastung liegt selbst in der höchsten Leistungsstufe bei nur 76 dB(A).

Durch die einfache Anbindung an das Kemper-Connect-Portal realisiert der Hersteller einen energie- und prozesseffizienten Betrieb. Über eine Mobilfunk-basierte Anbindung vernetzen sich die Raumlüftungssysteme in wenigen Momenten mit der Cloud. Dort fließen alle relevanten Daten in Echtzeit ein. Nutzer können sich intuitiv Dashboards und Nutzeroberflächen individuell zusammenstellen.

Das Portal ist in der Lage, die CleanAirTower automatisch zu steuern – zum Beispiel wenn das Luftüberwachsungssystem AirWatch von Kemper hohe Gefahrstoffkonzentrationen misst und die Überschreitung gesetzlich vorgegebener Grenzwerte droht. Die permanente Erfassung und Auswertung relevanter Prozessparameter ermöglicht daneben eine vorausschauende Wartung – und ebnet darüber hinaus sogar den Weg zu Smart Maintenance. Servicemitarbeiter haben in der webbasierten IoT-Lösung überall und jederzeit die volle Kontrolle über ihre Raumlüftungssysteme.

Bild- und Textquelle:  Kemper

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