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Zerkleinerungstechnik für das Metallrecycling

Zerkleinerungstechnik für das Metallrecycling

Für eine möglichst effiziente Rohstoffausnutzung im Produktionsprozess gewinnt der Umgang mit Ausschussprodukten und Nebenerzeugnissen in der Gießereiindustrie und der spanenden Fertigung mehr und mehr an Bedeutung.

Das Ziel ist dabei die möglichst schnelle Rückführung des Metalls in den Produktionsprozess, so dass keine hohen Kosten durch Zwischenlagerung entstehen und auch der Platzbedarf gering gehalten wird. Ehe die Gussteile und Metallspäne wieder eingeschmolzen werden können, müssen sie allerdings zerkleinert werden, um einen optimalen Schmelzvorgang zu gewährleisten. Die Recyclingexperten der Erdwich Zerkleinerungs-Systeme GmbH stellen mit dem Zweiwellen-Reißer RM1350/2 und dem Einwellen-Zerkleinerer M600/1 zwei Lösungen aus ihrem Portfolio vor, mit denen diese Vorbehandlung vorgenommen werden kann. 

Beim Grobzerkleinerer RM1350/2 variiert die Schneidwerksgröße in der Länge je nach Anwendung von 1500 bis 2500 mm. Die Breite beträgt 1350 mm, kann aber auch kundenspezifisch angepasst werden. Die Messer des Schneidwerks aus verschleißarmem Spezialstahl sind einzeln gesteckt, so dass unterschiedliche Steckfolgen in Abhängigkeit des zu zerkleinernden Materials möglich sind. Die Werkzeuge sind leicht zugänglich und können bei Bedarf einzeln getauscht oder direkt in eingebauten Zustand aufgeschweißt und aufbereitet werden.

Je nach Einsatzgebiet sind verschiedene Antriebsstärken von 45 bis 132 kW verfügbar. Die eigens entwickelte SPS-Steuerung mit Reversier- und Abschaltautomatik schützt die Maschine vor Beschädigungen durch Überlastung oder sperrige Massivteile, die sich verkantet haben. Mit dem RM1350/2 kann beispielsweise das Volumen von Gussteilen um 50 bis 60 Prozent reduziert werden.

Für die Zerkleinerung kleinerer Gussteile und von Metallspänen ist der M600/1 konzipiert. Der Einwellen-Zerkleinerer ist besonders für einen exakten Materialaufschluss in einem Arbeitsschritt geeignet, da das Material mittels des bewährten Rotor-Stator-Schneidprinzips durch den Schneidrotor erfasst und solange am Statormesser zerkleinert wird, bis es die gewünschte Größe erreicht hat. Diese kann durch das untergebaute Lochsieb, über das der Austrag des zerkleinerten Materials erfolgt, exakt definiert werden. Auch beim M600/1 sind durch die komplett durchgehärteten Messer, die mehrfach nachgeschliffen werden können, lange Standzeiten möglich.

Der Einwellen-Zerkleinerer ist in zwei  Schneidwerksgrößen mit 400 x 500 mm oder 600 x 500 mm (LxB) und mit einer Antriebsleistung zwischen 5,5 und 9,2 kW verfügbar. Darüber hinaus gibt es noch weitere Modelle mit anderen Wellenlängen.

Bild- und Textquelle: Erdwich Zerkleinerungs-Systeme

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