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Mit einem Exoskelett der Belegschaft den Rücken stärken

Mit einem Exoskelett der Belegschaft den Rücken stärken

Der demographische Wandel ist in der Industrie am Fachkräftemangel spürbar. Gleichzeitig spiegelt sich die alternde Gesellschaft zunehmend in der Altersstruktur der Belegschaft wider. Es geht also darum, die Arbeitsfähigkeit und Produktivität der Mitarbeiter durch geeignete Maßnahmen zu erhalten und zu fördern. Geht es beispielsweise darum, langes Stehen zu vermeiden, wurde mit dem Chairless Chair von noonee in Zusammenarbeit mit der Industrie eine effektive Lösung zur Serienreife entwickelt. Das passive Exoskelett ermöglicht abwechselndes Stehen, Sitzen und Gehen ohne Veränderungen des Arbeitsplatzes.

Der Mitarbeiter trägt das mechanische Assistenzsystem, das mit einem Gewicht bis zu 130 Kilogramm belastet werden kann, während der Arbeit wie ein zweites Paar Beine. Dafür wird der Chairless Chair an der Rückseite der Beine getragen, das „Anziehen“ dauert rund 20 Sekunden. Die Befestigung erfolgt mit Gurten an Hüfte, Oberschenkeln und Arbeitsschuhen. Gesäß und Oberschenkel werden durch komfortable Flächen gestützt. Zwei aus leichtem, Glasfaser verstärktem Kunststoff (GFK) gefertigte Streben passen sich der Kontur der Beine an. Sie verfügen über Gelenke in Kniehöhe und lassen sich hydraulisch an die Körpergröße des Mitarbeiters (zwischen 160 und 195 cm) und die gewünschte Sitzposition anpassen.

Bei vielen Tätigkeiten in den Bereichen Montage, Kommissionierung und Fertigung ermöglicht das Exoskelett, in einer ergonomisch günstigen Position zu sitzen statt zu stehen. Dabei werden die Beine entlastet und eine gesunde Sitzhaltung unterstützt. Dadurch macht der Chairless Chair Stühle, Hocker und Stehhilfen überflüssig, die hin und wieder als kurzzeitige Hilfsmittel vorhanden sind und meist stören. Durch das geringe Gewicht und die durchdachte Konstruktion stört das CE-zertifizierte Assistenzsystem auch beim Gehen und Stehen nicht. Dies belegen verschiedene Einsätze in der Serienproduktion namhafter Unternehmen.

Die Integration in die Arbeitsumgebung erfolgt entsprechend einem standardisierten und gemeinsam mit der Industrie optimierten Implementierungsprozess. Er beinhaltet Arbeitsplatzanalysen und eine punktuelle Umsetzung begleitet von Trainings und die Durchführung von Audits.

Text- und Bildquelle: noonee

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