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Weniger Arbeitsplätze in der Industrie 4.0?

Weniger Arbeitsplätze in der Industrie 4.0?

Das Thema digitale Transformation in der Industrie ist für viele Unternehmen sowie Politik und Medien nicht mehr wegzudenken. Neben den positiven Aspekten wie intelligente Maschinen gibt es auch Punkte, die immer wieder kritisch betrachtet werden. Zu einer fast schon dystopischen Vision ist das Thema Arbeitsplätze und Automatisierung geworden. Einer McKinsey-Studie zufolge werden in den nächsten 15 Jahren 48 Prozent aller Berufe durch künstliche Intelligenz automatisiert werden können.

Besonders Berufe in der industriellen Produktion sind betroffen, weil gerade hier viele Jobs automatisierbar sind. Wie einer Grafik vom Elektronikdistributor RS Components zu entnehmen ist, können etwa 55 Prozent der Arbeitsplätze ersetzt werden. Besonders Berufe im mittleren Einkommensbereich werden von der Automatisierung durch KI betroffen sein. Das ist für viele Arbeitnehmer kein beruhigender Ausblick in die Zukunft. 

Mehr Möglichkeiten in der Produktion durch KI

Dabei können die Maschinen viele gefährliche oder harte Berufe ersetzen und somit die Möglichkeit schaffen, dass Menschen ihr volles Potenzial in anderen Bereichen ausschöpfen können. Auch laut McKinsey gibt es wenig Grund zur Beunruhigung, vorausgesetzt, dass Politik und Wirtschaft rechtzeitig auf den technischen Fortschritt reagieren und neue Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten schaffen. Die Studie ergab, dass die tatsächliche Automatisierung vieler Berufe langsamer voranschreiten wird als theoretisch möglich. Technische, ökonomische und soziale Faktoren spielen dabei eine Rolle. In einigen Branchen wie der Industrie werden infrastrukturelle Investitionen nötig sein, um wirtschaftliches Wachstum weiterhin zu ermöglichen.

Auch die Bundesregierung sieht diesem Wandel positiv entgegen. Der Einsatz digitaler Technologien werde neue Produktionsverfahren, Geschäftsmodelle und Produkte hervorbringen. So werde es zum Beispiel möglich sein, an Kundenwünsche angepasste Einzelstücke zu produzieren, ohne den Preis erhöhen zu müssen. Erste Ansätze davon findet man heute schon vereinzelt, wie etwa bei der Produktion von Sportschuhen.

Grundlage dafür bieten intelligente Systeme, die miteinander vernetzt sind und so jeden Produktionsschritt optimieren können, von der Entwicklung über die Fertigung bis zur Wartung und letztendlich dem Recycling. Sicherlich werden dabei auch Berufe durch Maschinen ersetzt werden. Andere Berufe wiederum werden neu entstehen oder sich weiterentwickeln.

Herausforderungen können Chancen sein

Es ist also auch ein Stück weit eine Frage der Perspektive, aus der man das Thema künstliche Intelligenz und Automatisierung in der Industrie betrachtet. Und nicht nur die Industrie ist von diesem Wandel betroffen, in jeder Branche unserer Arbeitswelt und letztendlich überall in unserem alltäglichen Leben wird der Wandel zu spüren sein. Wie sehr andere Branchen von KI beeinflusst werden, zeigt die Infografik von RS.

Hier geht es zur Infografik.

Textquelle: PEAK ACE, Bildquelle: RS Components

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Veröffentlicht von

Martina Laun

Wenn es mir gelingt, mit den von mir ausgewählten technischen Informationen Betriebsleiter bei ihrer Arbeit zu unterstützen, ist meine Mission erfüllt.

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